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Geschichtliches: |
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Zum Ende des Jahres 1952 wendet sich die Bundesregierung an den Verband der Deutschen Automobilindustrie mit der Anfrage, welche Kraftfahrzeughersteller für die Produktion bestimmter Fahrzeuge in Frage kämen. Es folgte von der zuständigen Stelle eine Ausschreibung für leichtgängige Geländefahrzeuge als Ersatz für die im Krieg eingesetzten Krafträder mit Beiwagen. Die Auto Union Ingolstadt stellt im September den Bonner Behörden den ersten Prototyp vor. Bereits 1955 erfolgt die Vorstellung des Auto Union Geländewagens, M-Wagen genannt, auf der IAA in Frankfurt. Am 02. Januar 1956 erhält die Bundeswehr die ersten 11 Auto Union Mehrzweckwagen zu Testzwecken. Eine anschließende Vertragsbesprechung über die seitens des
Bundesverteidigungsministeriums bestellten 5012 Auto Union-Geländewagen erfolgte am 09. Mai das gleichen Jahres. Mitte November 1956 beginnt die reguläre Auslieferung der ersten Fahrzeuge an die Bundeswehr. Im Dezember 1956 geht in Ingolstadt der Folgeauftrag des BMV über weitere Fahrzeuge ein. Im September 1957 wurde auf der IAA erstmals ein 6-sitziges Modell des Munga präsentiert. Der Preis betrug incl. der Bosch-Heizung 9.075,00 DM. Verdeck und Spriegel kosteten zusätzlich nochmal 300,00 DM Ab 1958 wird an die Bundeswehr ausschließlich der 1000er Motor geliefert. |
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Anläßlich der IAA in Frankfurt wurde im September 1961 erstmals eine verlängerte Ausführung des sechsitzigen Pritschenwagens (sog. Munga 8) vorgestellt. Die Firma Karl Baur in Stuttgart erhält im Januar 1962 den Auftrag, für die verlängerte Ausführung des Pritschenwagens ein Verdeck zu entwickeln. Im Jahre 1962 lag der Preis für einen Munga 4 in der zivilen
Ausführung mit 12V/160W-Lichtmaschine, Bosch-Heizung, Anhängezugvorrichtung und Frischölautomatik (seit 1961 verfügbar) bei 9.705,00 DM Der 30.000. Munga läuft im Frühjahr des Jahres 1963 vom Band. Es handelt sich um einen Viersitzer. Bis zum Produktionsende im Jahre 1968 wurden nunmehr ca. 46.750 AUTO UNION-Geländewagen gefertigt
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